Farbenfrohe Inspirationen – mit Achtsamkeit Fantasie und Gute Laune

Die fünfte Jahreszeit

Für mich war Fasching lange etwas, was andere Menschen erleben. Dadurch, dass ich lange in Süddeutschland leben durfte, ist mir Fasching als “Jahreszeit” viel näher gekommen. Ich genieße diese Zeit, wenn die bunten Girlanden die Straßen schmücken und die Menschen in farbenfrohen Kostümen durch die Gassen tanzen. Dann wird jedem klar: Der Fasching ist wieder da. Inmitten dieses fröhlichen Trubels möchte ich über eine besondere Art des Feierns sprechen – eine, die von Achtsamkeit, Fantasie und guter Laune geprägt ist.

Achtsamkeit bedeutet für mich, bewusst im Moment zu sein und die kleinen Freuden des Lebens zu schätzen. In der Faschingszeit bietet sich die perfekte Gelegenheit, diese Achtsamkeit inmitten von Konfetti und Kostümen zu kultivieren. Anstatt uns von der Hektik des Festes überwältigen zu lassen, können wir bewusst die Details unserer Umgebung und die Freude der Menschen um uns herum wahrnehmen.

Die bunten Verkleidungen sind mehr als nur Kostüme – sie sind Ausdruck unserer Fantasie. Das Eintauchen in andere Rollen ermöglicht es uns, für eine Weile die Sorgen des Alltags hinter uns zu lassen und in eine Welt der Magie einzutauchen. Ob als Superheld, Barbie oder Weltraumabenteurer – die Faschingszeit erlaubt uns, unserer Kreativität freien Lauf zu lassen und uns in einer spielerischen Atmosphäre auszudrücken.

Heute ist Fasching nicht nur etwas für Kinder, sondern auch Erwachsene genießen es einmal in eine andere Rolle zu schlüpfen. Lustig finde ich es auch, wenn sich Politiker verkleiden und sich mal von einer anderen Seite zeigen. In Bayern posten sich die Politiker gern in Kostümen, schaut mal was euer(e) Abgeordnete(r) gepostet hat.

Gute Laune ist das Herzstück des Faschings. Die fröhlichen Gesichter, das gemeinsame Lachen und die ausgelassene Stimmung schaffen eine einzigartige Energie. Doch wahre gute Laune entsteht nicht nur aus äußeren Umständen, sondern auch aus einer inneren Haltung heraus. Die Entscheidung, sich bewusst für positive Emotionen zu öffnen, verstärkt das Gefühl der Fröhlichkeit und macht das Feiern noch erfüllender.

Gerade jetzt in einer Welt, die oft von Stress und Krisen geprägt ist, bietet der Fasching die Möglichkeit, einen Moment innezuhalten und das Leben mit einer Prise Humor zu betrachten. Die Verbindung von Achtsamkeit, Fantasie und guter Laune verwandelt das traditionelle Fest in eine nicht ganz alltägliche Feier – eine, die nicht nur äußerlich bunt ist, sondern auch das Innere mit Freude und Leichtigkeit erfüllt. Feiern wir also nicht nur den Fasching, sondern auch die Kunst, achtsam, fantasievoll und gut gelaunt durch das Leben zu tanzen. Und schöpfen wir positive Energien. 

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Fasching als Quelle meiner kreativen Energie

Fasching ist eine Zeit der Fröhlichkeit, der Verkleidungen und des ausgelassenen Treibens. Doch für mich ist dieser bunte Karneval mehr als nur eine festliche Jahreszeit. Er ist eine lebendige Quelle der Inspiration, die meine kreative Ader in voller Blüte entfaltet.

Das bunte Treiben der Menschen in ihren kunterbunten Kostümen weckt in mir eine Welle von Farben und Emotionen und ich spüre den Impuls, selbst zu Pinsel und Farbpalette zu greifen.

Die Energie aus Fröhlichkeit und Farben durchströmt mich, die pure Lebenslust, die in der Luft liegt, wird zu meiner Inspirationsquelle.

Ich werde daher in den nächsten Tagen meine Malutensilien und mein Skizzenbuch herausholen und ein paar Inspirationen sowie die Magie einfangen. Die Farb-Palette verwandelt sich in ein buntes Feuerwerk, und das Skizzenbuch wird zum Spiegel der Atmosphäre, die den Fasching umgibt. Jeder Pinselstrich ist ein Ausdruck der Lebensfreude, die ich in den festlichen Momenten einfange.

Fasching eröffnet mir nicht nur die Möglichkeit, die Welt in bunten Farben wahrzunehmen, sondern auch, sie auf meine eigene künstlerische Weise zu interpretieren. In den farbenprächtigen Bildern finde ich einen Weg, die positive Energie des Faschings einzufangen und sie dauerhaft in meiner Kunst zu verewigen.

Die Faschingszeit ist für mich nicht nur ein Karneval der Kostüme, sondern auch ein farbenfrohes Fest der Kreativität. Die inspirierenden Augenblicke und die lebhafte Atmosphäre schaffen einen Nährboden für meine künstlerische Leidenschaft, der mich jedes Jahr aufs Neue mit Energie und Freude erfüllt.

Wie verbringst du diese Zeit? Kannst du auch mal alles um dich herum vergessen und einfach nur fröhlich sein? Ich wünsche dir eine fröhliche Zeit, egal, ob du Fasching feierst, oder nur Zuschauer  bist oder was auch immer dich fröhlich stimmt. Habe eine gute Zeit.

Zum Nachdenken:

Erstaunlich, dass der Mensch nur hinter einer Maske ganz er selbst ist. 

Herzlichst

Esther kiss

Meine Berlin-Reise und was ich über “Demokratie” gelernt habe. – Mein Highlight: Die Frida Kahlo Ausstellung.

Berlin teuer, unsexy und anstrengend

Als Bewohnerin der Uckermark, nahe Berlin, durchlebe ich oft die Herausforderungen der Bahnfahrt in die Hauptstadt. Dieser Umstand hat meine Umzugserwartungen etwas getrübt, denn eine zuverlässige Beförderung ist essentiell. Es ist sehr traurig, dass man sich in Deutschland nicht gut fortbewegen kann. Dabei wußten ALLE (aufgrund der Erfahrungen in Großbritannien), dass die Bahn eines Tages zusammenbricht, wenn in die Modernisierung des Schienennetzes nicht investiert wird. Zusätzlich hat sich das Ganze durch den Fachkräftemangel und die schlechten Arbeitsbedingungen verschärft. Trotzdem klagen alle und halten an dem Konzept “Auto” und “Autobahn” fest. Dabei könnte das Leben so einfach sein!

Auch ist das Wohnen ist in Berlin nicht ganz einfach. Viele Menschen mit denen ich am Wochenende gesprochen habe sind umgezogen oder kennen Menschen die gerade umziehen müssen. Eine starke Gentrifizierung ist im Gange. Oft müssen Menschen in Berlin ihre Wohnungen untervermieten oder mit jemandem teilen, da sie sich allein keine Wohnung leisten können. Oder sie wohnen in Bezirken, in denen sie nie wohnen wollten. Der Rundgang durch meinen alten Stadtbezirk (Schöneberg) ließ mich staunen und machte mich auch traurig zugleich. Viele neue überteuerte Wohnungen, aber auch viel Flair und Lebendigkeit. 

Und was macht die Kultur? Es gibt sehr viele (kommerzielle) Veranstaltungen in Berlin. Ich vermisse jedoch Orte, in denen sich Menschen ausprobieren und entwickeln können. So wie das frühere Tacheles. Erschwerend kommt hinzu, dass es so viele Drogenabhängige in Berlin gibt. Das macht Berlin nicht gerade zu einer einladenden Stadt. Ich verstehe auch die Stadtplaner nicht und die vielen neuen,  aber leeren (aufgegebenen) Geschäfte. Meine Enttäuschung ist groß und ich muss feststellen – mein altes Berlin gibt es nicht mehr! Das neue Berlin hat kein schönes Gesicht, keine kreative Dynamik, es fehlt an positiver Energie und hat wenig an AHA-Erlebnissen zu bieten. 

Berlin im Winter ist in einem depressiven Schlaf gefangen. 

 

Um so mehr habe ich mir Gedanken um die Zukunft, meine und die der Kinder gemacht. 

Demokratie: Was ist zu tun?

Demokratie zu leben ist nicht immer einfach. Demokratie ist geprägt von vielfältigen Meinungen und Interessen. Der Gedanke, dass sich nur der Stärkste durchsetzt, sei es durch Lobbyverbände, Reiche oder Populisten, beunruhigt mich sehr. Demokratie benötigt eine gebildete Gesellschaft mit Selbstvertrauen und sozialem Ausgleich. Politik sollte regulierend eingreifen, um soziale Disparitäten zu mildern. Wohnen, Essen und Bildung sind Grundrechte, für die die Politik klare Pläne umsetzen sollte.

Ich habe daher an eine  Demonstrationen für Tierwohl, ökologische Landwirtschaft und gegen den Welthunger teilgenommen. Ein breites Bündnis aus Landwirtschaft und Zivilgesellschaft sind auf die Straße gegangen unter dem Motto : “Wir haben es satt.”

Die Demonstration setzte sich für kleine Höfe, Klima, gegen Gifte, Gentechnik und gegen Patente ein. Wir alle wünschen uns doch eine bäuerliche umweltgerechte Landschaft ohne Hass und Hetze. Daher fand ich, dass es sich lohnt für eine Zukunft auf die Straße zu gehen. 

Die Teilnahme  am nächsten Tag an einer Demo gegen Rechtsextremismus in Berlin war beruhigend, da an diesem Wochenende deutschlandweit viele Menschen auf die Straße gingen.

Hunderttausende von Menschen setzten ein Signal. 

Sicherlich reicht es nicht aus, nur einmal an einer DEMO teilzunehmen. Für eine Demokratie zu kämpfen heißt aktiv, wach und hellhörig zu sein.

Kunst Kultur und der ewige Kampf - "Viva Frida Kahlo".

In der Ausstellung in Friedrichshain, erfuhr ich nicht nur mehr über die künstlerische Seite von Frida Kahlo, sondern auch über ihre politische Entwicklung und  Erfahrungen als weibliche Künstlerin in einer männerdominierten Welt in Mexiko. Die Ausstellung zeigte ihren Leidensweg und die verschiedenen Phasen ihrer beeindruckenden Bilder.

Geschichtlicher Werdegang von Frida Kahlo:

Frida Kahlo, geboren am 6. Juli 1907 in Mexiko-Stadt, begann ihre künstlerische Karriere in den 1920er Jahren. Nach einem schweren Verkehrsunfall 1925 begann sie sich während ihrer Genesung intensiv mit der Malerei auseinanderzusetzen.

Ein herausragendes Werk ist “Die gebrochene Säule” (1944), das ihren körperlichen Schmerz nach dem Unfall eindrucksvoll darstellt. In diesem Gemälde ist ihr durchbohrter Körper durch eine zerbrochene Säule repräsentiert.

“Die zwei Fridas” (1939) zeigt zwei unterschiedliche Seiten ihrer Persönlichkeit. Die eine Frida in traditioneller Kleidung mit einem aufgeschnittenen Herzen, die andere im europäischen Stil, symbolisiert ihre kulturelle Dualität.

“Selbstbildnis mit Dornenhalsband” (1940) verdeutlicht ihre künstlerische Ausdruckskraft. Frida trägt ein Dornenhalsband, während Blutstropfen auf ihre Bluse fallen – ein kraftvolles Symbol ihrer emotionalen und physischen Qualen.

Diese Exponate illustrieren Frida Kahlos einzigartigen Stil, der Realismus mit surrealistischen Elementen kombiniert und ihre persönlichen Kämpfe in den Fokus rückt. Sie selbst sagte, dass ihre Bilder keine Träume (Surrealismus) darstellen, sondern ihre Wirklichkeit widerspiegeln. 

Sie lebte mit dem Maler Diego Rivera im blauen Haus zusammen.

Frida Kahlo, eine unbezähmbare Seele aus Mexiko, fesselt Menschen weltweit mit ihren Farben und ihrer Fähigkeit, Schmerz in Bildern zu verarbeiten. Die Ausstellung offenbarte Einblicke in ihre Lebensgeschichte und die unterschiedlichen Phasen ihrer künstlerischen Entwicklung. Frida Kahlos politische Seite und Kontakte zu Politikern sind ebenso beeindruckend wie ihr Kampf gegen die Schmerzen. Ihren Beitritt in die kommunistische Partei unterstreicht ihr Engagement für ein modernes Mexiko. Das Malen als Therapie gegen den Schmerz und um die Kontrolle über ihren Körper zu bewahren gaben ihrem Leben einen Sinn. Sie verwandelte den Schmerz in etwas Schönes.

Demokratie verteidigen

Meine Learnings: 

Das Wochenende war aufgrund dieser Ereignisse aufregend, anregend und wirkt noch nach. Künstlerisch inspiriert, werde ich nach und nach die gewonnenen Anregungen verarbeiten.

Mein Verständnis für Demokratie hat sich gefestigt. Künftig werde ich aktiver sein.

Deine Learnings: 

Wie kann man die Demokratie verteidigen?

1. Demonstrationen: Sichtbare Teilnahme an Veranstaltungen für die eigenen Überzeugungen.

2. Diskussion: Offener Austausch, um verschiedene Perspektiven zu verstehen und zu respektieren.

3. Wahlen: Aktive Beteiligung an demokratischen Prozessen durch regelmäßige Teilnahme an Wahlen.

4. Zivilgesellschaftliches Engagement: Einsatz für soziale Gerechtigkeit, Bildung und Umweltschutz in der Gemeinschaft.

 

Zum Nachdenken.

“An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern.”

Erich Kästner

„Das Land, das die Fremden nicht beschützt, geht bald unter.„

Johann Wolfgang von Goethe 

Ich hoffe mein persönlicher Artikel hat dir gefallen.

Herzlichst

 

Esther Wolfram

Genussvolle Wärme an kalten Tagen

Eine Reise durch die besten Teesorten

In der heutigen Zeit trinkt man eher Kaffee. Sogar in England ist der Kaffee auf dem Vormarsch und verdrängt derzeit die Teehäuser. Tee trinken gilt als verstaubt und unmodern. Ich trinke gerne morgens einen Kaffee den mein Mann mir liebevoll zubereitet hat. 

Aber noch viel lieber trinke ich Tee. Gerade dann, wie jetzt in diesem Moment, wenn ich z. B. etwas schreibe, male oder andersartig kreativ tätig bin. 

In der frostigen Kälte eines Winters gibt es nichts Besseres, als sich mit einer dampfenden Tasse Tee aufzuwärmen. Für mich beginnt der Vormittag am liebsten mit einem Kräutertee, der aus den duftenden Kräutern der Alpen stammt. Die erfrischende Mischung aus Bergthymian, Minze und anderen alpinen Kräutern schafft eine harmonische Verbindung zwischen Natur und Genuss. Tolle Tees kann man in einem Kräuterladen in der Nähe des Viktualienmarktes kaufen (München, Kräuterparadies seit 1887, älteste Kräuterhaus). 

Wenn der Tag voranschreitet und die Kälte sich beharrlich hält, tauche ich gerne in die tieferen Aromen von Assamtee mit Milch ein. Die kräftige Intensität des Assamtees, kombiniert mit der cremigen Textur der Milch, schafft ein wohltuendes Gleichgewicht. Ein begleitendes Stück englisches Teegebäck vervollständigt diese elegante Teepause.  Lade doch mal Freundinnen zur englischen “Teatime” ein. 

Doch wenn die Dunkelheit des Nachmittags hereinbricht und eine bittersüße Atmosphäre verlangt, greife ich gerne zu Ingwertee mit Zitrone und Honig. Diese belebende Mischung ist nicht nur ein wahrer Seelentröster, sondern auch eine Quelle der Vitalität. Der scharfe Ingwer, die frische Zitrone und die süße Note des Honigs verschmelzen zu einem wahren Geschmackserlebnis. Erfrischt kann ich dann wieder ans Werk gehen. 

Nun, da du dich nach weiteren Teegenüssen sehnst, könnte ein Darjeeling First Flush deine Sinne verführen. Seine blumigen Nuancen und die zarte Frische machen ihn zu einer exquisiten Wahl für diejenigen, die die Vielfalt der Teewelt erkunden möchten. Hier trinke ich nur sehr ausgesuchte Sorten. Hin und wieder trinke ich auch einen Grüntee (keinen Kräutertee, sondern einen japanischen Ryokucha mit Jasmin oder Pfirsichblüten.

Wenn es bereits im Hals kratzt, dann ist ein Salbeitee wohltuend und heilend. Sowie Minze und Kamille bei kleinen Beschwerden gut tun.

Besonders wärmend ist ein Cia mit den Gewürzen des Orients: Zimt, Kardamom, Fenchel, Anis und weiteren Gewürzen ist beim einem Chai einzigartig. Dieser Tee wird zum Schluss mit einem Schuss Milch zubereitet. Der Duft sorgt für eine Wohlfühlatmosphäre und erzeugt das Gefühl der Ruhe und Harmonie. Yoga  oder Meditation ergänzen den Genuss. 

Spät am Abend trinke ich hin und wieder auch einen Schlaftee, besonders wenn ich einen sehr aufregenden Tag hatte. Die Wärme, die Kräuter und der Duft machen mich dann schnell schläfrig und der ereignisreiche Tag fällt ganz schnell wieder ab. 

Abschließend möchte ich meine Teereise mit einem Buch in der Hand beenden. Am Nachmittag, wenn die Welt draußen im Dämmerlicht versinkt, widme ich mich gerne den Werken von T.C. Boyle, Kunstbüchern, faszinierenden Biografien und inspirierenden Kochbüchern. Ein empfehlenswertes Buch, das perfekt zu dieser entspannten Atmosphäre passt, ist    

“Die Welt des Tees” von Cornelia Haller-Zingerling oder “Natürlich genießen: Eine Reise in die Welt des Tees”, Brigitte Hahn. Lese etwas über die Geschichte des Tees, Anbauorte und Zubereitungstechniken von Tee, während du beim Genießen in eine Welt voller Geschmack und Wissen dich vertiefst.

Bücher wie: “Sprich mit mir”, T-C. Boyle, “KANAAN, Gerichte und Geschichten aus Israel und Palästina” Südwest, “Kreative Leidenschaft” Simone Knauss, läßt der Tag sich wunderbar abschließen. 

Möge deine Reise durch die besten Teesorten für kalte Tage genauso erfüllend sein wie meine – eine Symphonie aus Aromen, Gemütlichkeit und Literatur.

 

Zum Nachdenken:

Viele Menschen kümmert Rassismus nicht, so lange er nicht sie selbst betrifft!

 

Einen schönen Wintertag!

Esther

Minimalistisches Bullet Journaling

Effektive Struktur für Blogging, Kunst und Achtsamkeit

Hallo liebe Leserin und Leser,

während ich zu Hause sitze und meinen Blog schreibe, höre ich das Hupen des Protestkorsos der Bauern und ihren Traktoren. Fernsehen, Zeitungen und das Internet sind voll von Meinungen dazu. Als eher introvertierter Mensch möchte ich mehr Hintergrundwissen haben, da das Dargebotene mir zu flach und oberflächig erscheint. Also schaue ich mir an, wie es den Bauern geht, was ein Vollzeitbauer verdient, welche Subventionen es gibt, warum Subventionen existieren und worum es in vorangegangenen Streiks ging. Welche Lobby gibt es und welche Meinung vertritt dieser Verband? Gibt es überhaupt einen Verband, der die Kleinbauern vertritt? Und so weiter… Wie du siehst, ist das Thema sehr komplex.

Je tiefer ich grabe, desto mehr neige ich zu einer anderen Meinung als der, die herkömmlich in den Medien auftaucht. Es lohnt sich, wie bei allen politischen Debatten, genau hinzuschauen, entsprechende Lektüre zu lesen und sich nicht instrumentalisieren zu lassen. 

Ich frage mich, wie Bürger zu der Meinung gelangen, dass bei einer anderen Regierung alles wieder billiger wird (Meinung meiner Marktfrau).

Bei meinen Recherchen stieß ich auch auf Lustiges, wie den Vergleich der Proteste der “Klimakleber” und den großen Straßenblockaden durch Traktoren. Und dann noch Söder mit großem Bauernhut und bäuerlicher Kleidung… Jedenfalls leben wir in sehr merkwürdigen Zeiten. Ich habe mir fest vorgenommen, mich nicht von der aufgeheizten Stimmung vereinnahmen zu lassen und achtsam, wach und emphatisch durchs Leben zu gehen. Meine Gedanken halte ich fest, strukturiere und vertiefe sie. Damit leite ich zum eigentlichen Thema über: 

Tagebuch schreiben bzw. ein Bullet Journal führen.

In den letzten Jahren habe ich immer wieder ein Bullet Journal erstellt und mit vielen Verzierungen und Bildern versehen. Jedoch stellte sich für mich heraus, dass der Nutzen sehr gering war. Vordergründig hatte ich Spaß an der Erstellung, aber keinen Spaß, dann die Seiten auszufüllen.

Beim Aufräumen meiner Bücher habe ich ein noch leeres Exemplar gefunden, das nun darauf wartet, ausgefüllt zu werden. Aufgrund meiner Erfahrungen überlege ich, was ich eigentlich brauche und was nicht.

Im hektischen Alltag suchen viele nach einem effizienten Weg, ihre Gedanken zu organisieren und ihre Ziele zu verfolgen. Ich hoffe nun, den richtigen Weg gefunden zu haben und mit meinem Bullet Journal ein kraftvolles Werkzeug zu nutzen, um mein Blogging zu planen, meine Kunst zu reflektieren und ein achtsames Leben zu führen – ganz ohne aufwendige Zeichnungen und Schnörkeleien.

Die klare Struktur meines Bullet Journals ermöglicht es mir, meine Blogartikel ohne Probleme zu terminieren und vorzubereiten. Ein einfaches System zur Aufgabenverwaltung hilft mir, den Überblick über meine Ideen zu behalten und sicherzustellen, dass ich keine wichtigen Artikel übersehe. Diese minimalistische Herangehensweise ermöglicht es mir, mich auf den Inhalt zu konzentrieren und unnötigen Ballast zu vermeiden.

Darüber hinaus soll mein Bullet Journal als Plattform dienen, um meine Kunstwerke und Experimente zu reflektieren. Ohne komplizierte Zeichnungen fokussiere ich mich auf klare Notizen und Gedanken zu meinen Paintings. Dies schafft nicht nur Platz für Kreativität, sondern ermöglicht auch eine tiefere Verbindung zu meiner künstlerischen Entwicklung. Ich bin gespannt, welche Erkenntnisse sich daraus ergeben. Als erstes habe ich meine neuen Farben (Gouache) ausprobiert und reflektiert. Dazu habe ich das Ganze noch per Videoaufnahme festgehalten. Ich habe auch Winterlandschaften mit Aquarellfarben gemalt und abstrakte Themen ausprobiert.

Ein weiterer zentraler Aspekt meines Bullet Journals ist die Gestaltung eines achtsamen Lebens. Durch gezielte Einträge und Achtsamkeitsübungen finde ich Raum für persönliches Wachstum und Selbstreflexion. Diese minimalistische Herangehen ermutigt mich, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren und eine bewusstere Lebensweise zu pflegen.

Meine Botschaft an die Leser lautet:

Minimalismus im Bullet Journaling bedeutet nicht Verzicht, sondern Effizienz. Er schafft Raum für Klarheit, Inspiration und persönliche Entfaltung. Probiere es aus und entdecke, wie ein minimalistisches Bullet Journal auch deine Themen, wie z. B. Blogging, deine Kunst und dein Leben positiv beeinflussen kann.

Je nachdem, welche Themen du gern in deinem Bullet Journal festhältst, hilft es dir dich besser zu organisieren und deine Gedanken zu sortieren. Durch das Schreiben gewinnst du einen wichtigen Abstand zu den Medien und den Meinungen anderer. Du kannst ganz bei dir sein und dich auf dein Inneres konzentrieren.

Minimalistisch bedeutet für mich, mich nicht mit überflüssigen Dingen zu belasten, sondern zielgerichtet vorzugehen. Ich habe daher aus Zeitungen Bilder, Texte, Buchstaben, Zahlen etc. ausgeschnitten, die ich zur Gestaltung nutze. Ich verwende verschiedene Stifte und unterschiedliche Farben zum Hervorheben. Ich drucke mir einen Monatskalender aus und klebe diesen ein. Termine etc. sind nach wie vor in meinem digitalen Kalender (Handy) festgehalten. Notizen, Wissenswertes und Ideen werden unsortiert festgehalten und später verarbeitet. So wie es im Moment gestaltet ist, reicht es für mich aus und ich werde keine weiteren Kategorien einfügen. Auch werde ich keine Optimierungstrends einfügen, da ich davon nicht viel halte. Ich möchte nicht in einem künstlichen Wettbewerb gefangen sein. Ein gesundes Leben mit Sport, guter Ernährung, Meditation und viel Natur gehört für mich selbstverständlich zu einem achtsamen Leben dazu und sollte nicht künstlich getrieben werden.

Ich hoffe, ich konnte dein Interesse wecken, und freue mich wie immer über eine Rückmeldung. Hast du Erfahrungen mit einem Bullet Journal gemacht und wenn ja, welche? Wenn Nein, hast du Lust diese Methode für dich auszuprobieren? Zum Testen gibt es sehr schöne bereits vorgefertigte Bullet Journals im Handel. Ansonsten gibt es auf YouTube viele schöne Videos anzuschauen und für sich das geeignete herauszusuchen. 

Zum Nachdenken:

Ein bekanntes Zitat von Erika Freeman:

Mit Angst verliert man alles, sogar die Intelligenz, weil man sich nur noch fürchtet.

 

Deine Esther

2024_2_Von Lebensfreude getragen

Gesundbleiben im Alter mit Stil und Ausstrahlung Ihr Titel

Naja, ich muss zugeben, ich mache mir keine guten Vorsätze für das neue Jahr mehr, denn diese wären jetzt schon wieder vergessen und vorbei. Außerdem bin ich, wie wir alle, den ständigen Veränderungen des Lebens unterworfen. Daher schaue ich gern nach vorn, was bereitet mir Spaß und Lebensfreude. Dabei unterliege ich dem Streben nach einem gesunden und erfüllten Leben im Alter.  Gerne teile ich meine Erfahrungen mit dir, wobei wir in jedem Alter auf unsere Gesundheit achten sollten. Denn die Gesundheit ist unser Kapital und die Grundlage für ein schönes Leben.

 

Statt guter Vorsätze eine gute Grundlage schaffen 

Die Grundlage für unbeschwertes Altern beginnt für mich mit einem bewussten und achtsamen Umgang mit meiner Gesundheit. Ich gehe zu den Vorsorgeuntersuchungen, achte darauf ausreichend geimpft zu sein und tausche mich mit anderen über Medizin und Vorsorge aus. Regelmäßige körperliche Aktivität in Form von Spaziergängen, Meditation und leichten Fitnessübungen, hat einen erheblichen Einfluss auf mein Wohlbefinden. Diese Aktivitäten stärken nicht nur meinen Körper, sondern auch meinen Geist, was sich positiv auf meine Ausstrahlung sowie meinem Schlaf auswirkt.

Ein gesunder Schlaf wirkt sich auf die Ausstrahlung aus

Der Schlaf hat sich bei mir stark verändert. Erst jetzt weiß ich, was “senile Bettflucht” bedeutet. Ich brauche ausreichend Bewegung und viel frische Luft um gut schlafen zu können. Noch brauche ich keinen Mittagsschlaf. Ich bin gern aktiv. Vor dem Schlafen gehen, mache ich nichts, was mich in Unruhe versetzen könnte. Meditation, Hörbücher oder Musik eignen sich besonders für einen guten Schlaf. Auch frische Luft und die Luftqualität im Schlafzimmer spielt zu nehmend eine große Rolle für meinen Schlaf. 

Auch Essen bereitet Freude und Genuss

Die Ernährung spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle für mein Wohlbefinden. Frisches Obst, Gemüse und ausreichend Wasser sind die Bausteine eines vitalen Lebensstils. Dabei erlaube ich mir den Genuss von köstlichen Speisen. (Ich liebe die Mittelmeerkost). Besonders, in angenehmer Gesellschaft trägt das Essen dazu bei, dass die Freude am Leben erhalten bleibt. Abends esse ich nicht zu spät und auch nicht zu schwer. Auch das Essen beeinflusst meinen Schlaf. 

Der Schlüssel für ein gesundes Altern

Ein weiterer Schlüsselaspekt für ein gesundes Altern mit Stil ist die soziale Interaktion. Der Austausch mit Freunden und Familie ist nicht nur unterhaltsam, sondern fördert auch das emotionale Wohlbefinden. Ich freue mich sehr darüber mehr Zeit für schöne Gespräche, gemeinsame Aktivitäten oder das gemütliche Beisammensein zu haben. Erlebnisse schaffen Erinnerungen, die das Leben reicher machen und sich auf meine Ausstrahlung positiv auswirken.

Kosmetik ist in jedem Alter wichtig

Selbstpflege ist ein Akt der Liebe zu sich selbst. Eine regelmäßige Hautpflegeroutine, ein stilvoller Haarschnitt und gepflegte Kleidung unterstreichen nicht nur mein äußeres Erscheinungsbild, sondern tragen auch dazu bei, dass ich mich selbstbewusst und wohl fühle. Kosmetisch lässt sich heute viel machen. Für mich gehört aber auch der Besuch in einer Sauna / Thermalbad dazu. 

Höre nie auf zu lernen

Ich lerne im Moment Figuren (aus Papier) zu schaffen. Derzeit lese ich dazu sehr viel. Außerdem beschäftige ich mich mit der Philosophie, lese, höre Podcast oder schaue mir Filme dazu an.

In der Kunst des gesunden Alterns liegt auch die Fähigkeit, neue Dinge zu entdecken und sich weiterzuentwickeln. Das Lernen hört nie auf – sei es durch das Lesen interessanter Bücher, das Erlernen neuer Fähigkeiten oder das Reisen an faszinierende Orte. Dieses hält nicht nur den Geist frisch, sondern verleiht meinem Leben auch eine zusätzliche Dimension. Ich bin gerade dabei die Reiseziele festzulegen, dazu gehört für mich auch die Beschäftigung mit den Orten, Umgebung und der Natur. Wenn das Wetter mitspielt wird wohl bald eine kleine Reise anstehen.

Der Mensch ist ein kulturelles Wesen

Jetzt aber freue mich auf kulturelle Veranstaltungen. Ich hoffe ich bekomme die Eintrittskarten für die Veranstaltung in Berlin und dann werde ich auch darüber berichten. Die kulturellen Veranstaltungen sind für die mentale Gesundheit besonders wichtig. Die Freude über das Erlebnis kann ich teilen, in meiner Kunst verarbeiten und durch Erinnerungen wirken lassen. Dabei hat Musik eine besondere Wirkung auf meine Gesundheit. 

Tanzen, singen und…

Auch tanzen, singen und vor Freude klatschen gehört zu meinen täglichen Ritualen im Alltag. Dies meistens allein. Leider sind wir Deutsche da nicht so begabt. Auf meinen Reisen durch Mexiko habe ich diese Lebensart immer genossen. Jetzt ist diese Art mit in mein Leben eingeflossen, und ich höre gern Musik an und tanze dazu. Zum Glück bin ich damit nicht allein. Auf Instagram posten Menschen gern Videos von sich, in denen sie fröhlich durch die Küche tanzen.

Achtsames Leben

Ebenso darf die Bedeutung von Achtsamkeit, achtsames Leben, nicht unterschätzt werden. In einer schnelllebigen Welt ist es wichtig, den Moment zu schätzen und sich bewusst Zeit für Entspannung und innere Ruhe zu nehmen. Meditation oder einfache Atemübungen sind hierbei hilfreiche Werkzeuge.

Gesundbleiben im Alter mit Stil und Ausstrahlung ist eine Reise, die kontinuierliche Anpassungen erfordert. Doch wenn wir uns auf die positiven Aspekte des Alterns konzentrieren und diese mit einem Hauch von Stil und einer strahlenden Ausstrahlung begleiten, wird jede Etappe des Lebens zu einem kostbaren Kapitel unserer persönlichen Geschichte.

Was machst du um gesund zu bleiben? Diskutiere mit mir und gebe die Tipps an die Community weiter. 

Die Beschäftigung mit berühmten Künstlerinnen - Hilma af Klint

Künstlerisch beschäftige ich mich immer wieder mit berühmten Künstlern. Noch in München konnte ich eine Ausstellung der kühnen Visionärin: Hilma af Klint und die Welt der Abstraktion, besuchen. Diese Ausstellung hat mich sehr angeregt und beschäftigt mich noch immer. Daher möchte gern meine Eindrücke mit dir teilen.

In der faszinierenden Welt der abstrakten Kunst sticht eine bemerkenswerte Künstlerin hervor – Hilma af Klint. Schon zu Lebzeiten war ihr bewusst, dass ihre kühnen Werke als verrückt gelten würden. So legte sie in ihrem Testament fest, dass ihre abstrakte Kunst erst viele Jahre nach ihrem Tod in der Öffentlichkeit präsentiert werden soll – ein beeindruckender Akt der Voraussicht.

Af Klint wagte sich auf einen spirituellen Weg zur Kunst, der weit über das Sichtbare hinausging. In ihren abstrakten Gemälden finden sich Formen und Farben in einer tiefen Verbindung, die den Betrachter auf eine Reise durch die Geheimnisse des Universums mitnimmt. Ihre künstlerische Intuition war ihrer Zeit voraus, und sie wagte es, abstrakt zu malen, lange bevor ihre männlichen Kollegen diesen mutigen Schritt wagten.

Der spirituelle Aspekt in Af Klints Kunst ist nicht zu übersehen. In ihren Werken verschmelzen Farben und Formen zu einer harmonischen Symphonie, die die Seele berührt und den Betrachter zum Nachdenken anregt. Die Abstraktion wird zu einer Sprache, die jenseits der Worte existiert, und Af Klint schuf einen Raum, in dem sich das Spirituelle und das Künstlerische in einer einzigartigen Symbiose vereinen.

Warum fasziniert mich Hilma af Klints Kunst? Vielleicht ist es die kraftvolle Rebellion gegen die Konventionen ihrer Zeit oder die tiefe Verbindung zu einer höheren Ebene, die in jedem Pinselstrich spürbar ist. Af Klints abstrakte Welten öffnen Türen zu unbekannten Dimensionen und laden dazu ein, das Unausgesprochene zu fühlen. Ihre künstlerische Vorreiterrolle und die spirituelle Tiefe in ihren Werken machen sie zu einer inspirierenden Persönlichkeit, die meine Liebe zur abstrakten Kunst nur verstärkt.

Ich tue mich schwer so frei und abstrakt zu malen. In meinen Bildern ist immer auch etwas gegenständliches zu finden. Hin und wieder lasse ich es zu, dass sich Farben und Formen ineinander vereinen. Noch komme ich an meine persönliche Grenze, welche immer etwas gegenständliches in einem Bild sehen will. Ich versuche mich dabei mehr auf meine Gefühle und Empfindungen zu konzentrieren. Ich möchte Kälte, Wärme oder Leichtigkeit und vieles mehr darstellen. Dabei ist die Natur immer meine Inspiration. Abstraktes Malen ist für mich schwieriger als etwas abzumalen. Ich muss mir auch Gedanken um einen spannenden Bildaufbau machen. 

 

Etwas zum Nachdenken:

Versuche immer dort zu sein, wo du gerade bist.

 

Hat dir der Artikel gefallen, wenn ja dann schicke mir gern eine Rückmeldung. Ich wünsche dir viele inspirierende Momente Tag für Tag.

 

Deine Esther